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Taboulywood, die Erste

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Ein morbides Biotop in der Diaspora mit realen Menschen dahinter? Ja, offensichtlich...! Mehrfachnicks sollte man abkönnen und ein entsprechendes Niveauuhu - schon mal etwas unter Oberkante Klärgrube - kommt dazu. Aber eben Menschen auch dort , und bis auf den unvermeidlichen, schon mal Kreide fressenden Proll und Wasserträger - von dem bzw. über den noch zu reden sein wird - ist das Häuflein dort mit erheblicher (zumindest formaler, selektiver) Intelligenz gesegnet. Ein (gern laienhaftes) Psychogramm der einzelnen Charaktere mag hier in einem weiteren Beitrag folgen.

Von Taboulywood ist die Rede, dessen Existenz mir wohlmeinende Freitags-User nahe brachten. Obwohl von Anfang an beim Freitag dabei war ich in der Zeit, als "das" eskalierte eher nicht so involviert. Während meiner Blogger/Kommentatorenzeit bei der SZ und allfälliger Nachfolgeforen bereits einiges an menschlichen Abgründen gewohnt, war mir diese verbitterte, diese aggressive Frontstellung (gegenüber dem Freitag, seinen Machern und Usern) doch relativ neu; wenngleich faszinierend, zugegeben!

Antisemitismus und die beinahe Zelebrierung von Godwin's Law in jedweder Variation sind das durchgängige Thema, das finale Credo dort. Im Grunde scheint es hier auf dieser Website schon etwas anrüchig, fast unter dem (meinem) bemühten Niveau, nun einen Taboulywood-Kontext aufzumachen. Bin diesbezüglich nach wie vor leidlich gespalten im letztendlichen Engagement; mit Sicherheit kein Thema für die Frontseite hier im Blog.

Dort schon mal mitlesen, das ist OK, dort schreiben, sich gemein machen ist bestenfalls lächerlich. Also bleibt - und halbwegs substantiell - die Reflektion hier im eigenen Blog. Den Ausschlag bzw. das Startsignal gab heute morgen ein Beitrag von @barshai, eben dort.

# Sich als Lebenspartner von @Knüppel outend ist nicht das Thema. Primär Herrschaftsstrukuren ala Staat und Kirche verdammen Homosexualität, beinhaltet doch die Fähigkeit Kinder zu zeugen und dann zu hegen und zu pflegen (dies auch gegen Widerstände tun zu müssen) ein willkommenes Abhängigkeits- und Disziplinierungspotential. Sex, Zuneigung und Liebe ist genauso gut unter gleichgeschlechtlichen Beziehungen möglich, obwohl (ggf. verbrämt) schon mal die Verortung in der allfälligen "Schmuddelecke" wartet - ein (auch) Erpressungspotential für die eingeforderte Willfährigkeit"; wo dies über Kinder nicht instrumentierbar scheint.

# @barshais Einlassung/Drohung gegenüber Uwe Theel in Bezug auf eine überraschende, realweltliche Konfrontation (sinngemäß: "Ich werde Sie erkennen, Sie mich nicht") ist mir zwar noch in eher schlechter Erinnerung (weil auch selbst in besagtem Freitags-Blog beteiligt) aber ebenfalls nicht das Thema. Sowohl Uwe Theel als auch meine Wenigkeit würden schlimmstenfalls von der formalen, der physischen Kraft des "jungen Mannes" betroffen sein; mehr eher nicht.

# Interessant und über den Tag hinaus sehr aktuell ist das von @barshai eingestellte Zitat dieses @Forenboy während einer Diskussion, wohl im Freitag. Die Quelle, soweit noch existent, noch lesbar wäre zu verifizieren:

ForenBoy schrieb am 11.01.2011 um 21:16
was soll denn das rum Gezicke? Ich kann auch mein Profil nicht anklicken, da scheinen andere Gründe vorzuliegen. Es geht doch nicht um Profile (die mich nicht interessieren) sondern um Inhalte der Beiträge.

Und Rockys Einschätzung von Israel teile ich völlig: ein großer fanatischer Bevölkerungsteil, der den eigenen Präsidenten ermordet, nur weil er mit den unterdrückten Palästinensern vor hat, ein Friedensabkommen abzuschließen, muss als hochgefährlich eingestuft werden, besonders auch deshalb, weil es im Besitz von Atomwaffen ist.
An Barack Obamas Stelle würde ich die jährlichen Milliarden-Zahlungen und sämtliche Waffenlieferungen an Israel umgehend einstellen, solange der Gaza nicht geöffnet und sämtliche Bautätigkeiten in den besetzten Gebieten eingestellt wären mit gleichzeitiger Forderung eines Friedensvertrages innerhalb 2 Jahren.

Aber Obama lässt sich mit Rücksicht auf seine jüdischen Landsleute aus wahltaktischen Gründen wohl lieber auf der Nase herum tanzen statt deeskalierend o.a. Forderungen durch zu setzen.

Na ja, vielleicht möchte Obama nicht als Antisemit qualifiziert werden, zeigt daher einen gewissen Korpsgeist, ist taktisch allemal klüger als der nun, ob dieser Einlassungen,  erklärend und wieder einmal relativierend geforderte @Forenboy - so elastisch gar wie "seine" Grünen. Und was dieser @Rocky - dem @Forenboy völlig zustimmt - da konkret geschrieben hat, wäre ebenfalls zu eruieren; wen es interessiert. Selbst habe ich schon verstanden...

 

Nun sollte man in dem Zusammenhang vielleicht wissen, dass @Forenboy auf Taboulywood mit @fidelche bereits einen kleinen Disput zur "Israel-Thematik" hatte, den teilweise schon inquisitorischen Fragen des Blogherren gegenüber dann jedoch nicht die bekannte, forenboysche Proll-Keule sondern eine dezente Relativierung zum Ausdruck brachte. Wohl mehr als richtig aus Sicht des Delinquenten, ist ihm doch sehr bewußt, dass seine Tage bei Taboulywood, dem Forum von @fidelche aka @thinktankboy ansonsten eher gezählt wären.

Ergo: Reinschauen lohnt meist - manchmal schon wegen allfälliger Links oder auch wegen der dortigen Protagonisten, diesem gespreizten Abarbeiten  an bekannten Figuren des Freitag. Der ebenfalls beim Freitag in der sog. Cloud gelistete @j-ap als "Gast" wird (im Gegensatz zu entsprechenden Freitagsdiskussionen) ob seiner meist auffallend gehaltvollen Beiträge dort auf Taboulywood durchgängig hofiert, gehegt und gepflegt. Nicht zuletzt sollte gelten: Distanz halten ist möglich und nötig, will man sich nicht gemein machen mit der dortigen Existenzphilosophie als beinahe alleiniges Lebenselixier, sollte man sich weder einem entrüstenden Bedauern noch einer Attitüde der Überheblichkeit hingeben. Es sind Menschen; eben...

 

Nachtrag I - 09.07.2011:

Die oben zitierte Diskussion war zwar beim Freitag bislang nicht zu finden (falls überhaupt noch existent, offen lesbar), aber wer sich so extrovertiert gibt, der schreibt diese, seine ehrliche Meinung auch an anderer Stelle:

ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 20:49

[...]Israel betreibt eine aggressive unverantwortliche menschen verachtende Politik, die mit nichts zu entschuldigen ist. Fanatische orthodoxe Juden sind völlig unberechenbar, wie man an der Ermordung des eigenen Ministerpräsidenten erkennen kann. Außerdem besitzt Israel völlig unverständlicher weise ein Atomwaffenarsenal, das es zu jeder Zeit unreflektiert einsetzen könnte. Die USA täten gut daran, Israel zu einem demokratischen Verhalten zu zwingen, den Gaza zu öffnen, die Bautätigkeiten auf dem Gebiet der Palästinenser sofort und endgültig einzustellen und innerhalb eines Jahres einen Friedensvertrag abzuschließen. Andernfalls sollten die USA die jährlichen Geldtransfers von derzeit 3 Milliarden $ , die dieses Jahr noch erhöht werden sollen, und sämtliche Waffenlieferungen einstellen. Manchmal sollte man wahltaktische Gründe außer Acht lassen und konsequent bleiben, wenn es der "Freund" nicht anders versteht.

Hier also der Link zu dem ersten Klassiker

Nun, bei den "neuen Freunden" dort auf Taboulywood, gerade auch unter dem erkennbaren Wohlwollen des Blogbetreibers sollte es sich unser Forenboy doch nochmal genau überlegen. Derartig pauschale, absolut undifferenzierte, antizionistische, gar antisemitische Äußerungen sind ja nicht einmal von den möglicherweise inakzeptablen Politikern der LINKEN in dieser Klarheit zu vernehmen. Wenn das mal gut geht, dort in der Diaspora...

 

Nachtrag I I - 10.07.2011:

Starker Tobak, Forenboy rückt den israelischen Ministerpräsidenten in die Nähe von Diktatoren und Massenmördern. Ein Beitrag von Lutz Herden im Freitag ist der Anlass:

ForenBoy schrieb am 25.01.2011 um 11:05
 
"......Einem doch sonst kühl und rational handelnden Politiker wie Benjamin Netanyahu.........."
das soll doch wohl eher gezielte Satire sein, oder? Oder sind jetzt Linke auf dem rechten Auge blind?
 
Lutz Herden schrieb am 25.01.2011 um 12:26
 
Damit meine ich vor allem die wohl kalkulierte Politik gegenüber der derzeitigen US-Administration. Netanjahu hat sich demonstrativ widersetzt, als es beispielsweise um eine Verlängerung des Baustopps für Siedlungen ging, er tat das offen und deutlich und gegen den erklärten Willen Obamas, Hillary Clintons und Mitchells. Da muss man schon davon ausgehen, sich letzten Endes durchsetzen zu können - weil alles andere auf einen Prestigeverlust hinausliefe. Das verlangt "nüchternes und kühles Denken", wenn man so will "Rationalität".
 
ForenBoy schrieb am 25.01.2011 um 12:43
 
Diesen Affront gegen den Geldgeber USA sehe ich eher als reaktionären Populismus zu Gunsten der eigenen fanatischen Klientel und zu Lasten von Menschlichkeit. Das kann ich beim besten Willen nicht mit positiven Worten beschreiben.

Schließlich ist "nüchternes und kühles Denken" ist eine Grundvoraussetzung auch für Diktatoren und Massenmörder.

 
 
Toll, diese Figur, dieser Rekurs um 12:43 auf den Kommentar von 11:05 und beinahe mit dem Holzhammer; damit auch der unbedarfte Leser "kühles Denken" den "kühl [...] handelnden Politiker" verorten kann, die anschließenden Zuschreibungen auch richtig versteht. Die einleitend postulierten Attribute (reaktionärer Populismus, fanatische Klientel, zu Lasten der Menschlichkeit) sind dagegen beinahe noch harmlos, oder? Bestenfalls ein "warming up" für die finale Qualifizierung.
 
 
Nachtrag  I I I - 01.08.2011:

Die Ereignisse der letzten Tage geben konkreten Anlaß, über Taboulywood, diesen "Schmuddelthread" hier und auch über weitere Menschen, deren Agieren bzw. Reagieren nachzudenken, dort, wo dieses oft faszinierende "Second life" das reale, erste Leben nicht nur tangiert, nein massiv perpetuiert und zu gegebenfalls bizarren Weiterungen, Eskalationen führt. Sich andauernd mit "Dreck" zu befassen birgt die Gefahr, selbst zu Dreck zu werden, elitär ausgedrückt, dennoch nicht ohne bewußte Selbstreflektion. Es ist also hohe Zeit, hier zu einem Ende zu kommen, die eingangs erwähnten Psyschogramme der einzelnen Protagonisten von Taboulywood doch eher auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Bei derartigen Foren bzw. Diskursen besteht für Einzelne immer die Gefahr, sich und andere zu radikalisieren, reales und virtuelles Leben in eine unselige Kooperation zu zwingen - man(n) hätte es wissen sollen...

Anonyme Nicks gibt es mindestens solange, wie das sog. Web 2.0 existiert. Für diese einzelne und damit dennoch definierte Anonymität mag es, wird es mit Sicherheit berechtigte Gründe geben. In offenen Foren, den allfälligen Diskussionen treffen daher in der Regel anonyme und nicht anonyme, virtuelle Figuren aufeinander. Mein doch schon einige Jahre sich festigender Eindruck geht dahin, dass anonyme Nicks eher zu verbalen Attacken unterhalb der Gürtellinie neigen als Figuren, die man relativ leicht (weil eh' bekannt, über den Klarnamen identifizierbar oder nicht zuletzt via einer gängigen WHOIS-Abfrage auf die möglicherweise angegebene Webpräsenz) als reale Person zu ermitteln sind.

Der rechtliche Charakter des Vorgenannten liegt auf der Hand. Eine identifizierbare Person ist schnell mit Rechtsmitteln konfrontiert, wobei der anonyme Nick dies bestenfalls provozieren, eine Drohkulisse aufbauen wollte. Er wird sich selbst nicht outen, das wäre kontraproduktiv, kann aber ggf. den rechtlich ebenfalls in der Pflicht stehenden Plattformbetreiber zu dieser "Drecksarbeit" animieren. Gängig sind dabei Vorwürfe die im weitesten Sinne mit "Godwin's Law" umschrieben werden, Themen zum Nationalsozialismus, die auch "von Amts wegen" verfolgt werden müssen. Ob ich, vulgär ausgedrückt, den nächsten Baum oder den anonymen Nick "einen Nazi" nenne, ist aus rechtsrelevanter Sicht beinahe belanglos. Weder der Baum noch die anonyme, virtuelle Figur können den realweltlich Sanktion fordernden Status des Beleidigten für sich geltend machen. Anders der Plattformbetreiber, sowohl wegen dem Stil bzw. dem Niveau, welches er als Hausherr anstrebt und von den Teilnehmern einfordert, als auch wegen allgemein verbotener Äußerung wie der Verherrlichung von Gewalt, der Anwendung nationalsozialistischer Symbole etc. oder auch der Darstellung von Rasissmus bzw. Sexismus. Anonyme Nicks, deren Identität bestenfalls über die Staatsanwaltschaft und den Provider (IP-Adresse) ermittelt werden kann, dürfen sich da relativ sicher fühlen, haben aus realweltlicher Sicht keinen in unserem Rechtssystem vorgesehenen Status, sind als vollkommen virtuelle Figuren daher im Gegenzug aber auch nicht zu beleidigen, zu denunzieren. Mir sind diesbezüglich, was andernfalls ja auch leidlich jenseitig wäre, keinerlei Verfahren oder Urteile bekannt wo rein virtuelle, anonyme Figuren (oder Bäume) klagen oder beklagt werden.

Die bizarre Krönung des Vorgenannten ist der anonyme Multinick. Das kann im einfachsten Falle beinahe spaßig sein, so wie bei Taboulywood erkennbar und gern praktiziert. Da erscheinen sie, liefern ihre "absolute Zustimmung" in einem gängigen Dreizeiler zum jeweiligen Erguss des Blogbetreibers ab (in Personalunion, versteht sich) und sind nach kurzem Winken von der Bande wieder verschwunden. Dreizeiler deswegen, weil selbst für gut trainierte Multinicks immer die Gefahr besteht, bei längeren Textpassagen an der formalen Struktur der Einlassung sowie an der (klingt ja wie...) Sprachmelodie erkennbar zu werden. Das beinahe genial Böse dagegen ist der "Undercover" Multinick, der sich mit all seinem Vermögen bemüht, nichtidentisch zu wirken und ggf. via seiner anderen "Qualitäten" gar eine Moderation (zumindest akzeptierend) einbindet.

The End, my Friend. Einzelne Highlights gibt's auf Taboulywood, die Zweite.

 

"Schluß" mit lustig !

Der Beitrag wurde direkt über diesem Kommentar um einen "Nachtrag III" ergänzt, der Blog nunmehr für weiteres Kommentieren geschlossen.

Wenn also ein anonymer, undercover Multinick, der diese gewollte Anonymität gar auf seiner eigenen Seite deutlich herausstellt, hier den nichtanonymen Blogbetreiber (mehrfach) einen Denunzianten nennt, so muss es der Multinick hinnehmen, dass er diese Qualifizierung zumindest hier auf der Webpräsenz nicht öffentlich verbreiten kann. Dafür gibt es beispielsweise Taboulywood, auch wegen der schlichten Wahrheit - siehe oben - dass ein anonymer (Multi)Nick eben nicht real denunziert werden kann. Die unterschwellig mitschwingende Beleidigung des Blogbetreibers hier ist lediglich das wohl unvermeidliche Beiwerk dieses beinahe real gelebten "second life". Da hilft es unserem Nick nicht wirklich, die weinerliche Grazie zu geben, larmoyant zu beklagen, dass der Text doch "so" auf dem Freitag zu lesen ist. Ja, aber eben ohne diese schmierig persönliche Qualifizierung - dort, wo die unbekannte, reale Figur ihre anonymen Nicks zur Kür, zu großem Kino auslebt.

So what...

 

Ihre Perpetuierung

Ob und wer ich bin, das mag sich jeder selbst zusammenreimen, Ebertus. Deswegen können Sie gerne Ihre Vermutungen anstellen, die ich hiermit weder bestätige noch widerlege. Dass Sie allerdings selbst von Ihrem Pfad abweichen, der da einmal lautete

"Habe als quasi Privatier ebenso wie hier @eloso schreibt, keine beruflichen Nachteile zu erwarten, daher möge jeder Interessierte via http://www.denic.de/ zu meinem Nick den Namen und eine meiner Adressen auflösen. Zeige aber, ebenso wie @eloso, volles Verständnis dafür, wenn dies von Anderen nicht so gehandhabt wird. Wobei das (trotz aktuell bekannt gewordener Fälle) nicht in jedem einzelnen Fall die eher privaten Arbeitgeber sein mögen; die Datenspione."

sollte Ihnen zu denken geben. Vor allem was es wohl ausgelöst haben mag, auf der einen Seite Hannah Arendt in den Mund, pardon: auf Ihre Seiten zu schieben, um im gleichen Atemzug, pardon: ein paar Threads weiter dem Denunziantentum zu fröhnen.

Ich bin mir sicher, dass Sie auch weiterhin derlei Leckerlies zu bieten haben werden, deren Goutierung natürlich im Auge des Betrachters liegt. Insoweit befinden Sie sich in bester Gesellschaft.

Mit freundlichen Grüssen, ed2murrow

genau das, e2m,

ist aber doch die frage, die ebertus angestossen hat: was hat es noch mit aufklärung zu tun, wenn dem 'Denunziantentum gefrönt' wird?
und nun die zusatzfrage: wird bei ttb etwas anderes betrieben? aufklärung gar?

Unpublished / das Original ist inaktiv

Der Kommentar von @ed2murrow wurde inaktiv gesetzt. (ebertus)

Der Einsteller gibt an, diesen Text auch als Mail an die hier angesprochene, dritte Person senden zu wollen. Dieses Vorgehen ist absolut vernünftig bzw. zielführend und ein weiterer Bedarf, den Text hier zusätzlich einzustellen besteht daher nicht; zumal ein entsprechender Dialog via PN über den Freitag ebenfalls möglich sein sollte.

-----

Nach Rücksprache mit der Adressatin bzw. nach Genehmigung durch diese wird der hier vorerst inaktiv gesetzte Text von @ed2murrow freigeschaltet, auf eigene, kontextuelle Anmerkungen bewußt verzichtet (31.07.2011 / 17:41 / ebertus)

@ rahab neu
Unpublished
Verfasst von Gast am So, 31/07/2011 - 15:24.

Nachdem bereits ein Kommentar von mir inaktiv gesetzt wurde (weil ich darin exakt die Kritik wiederholt habe, die auch bei freitag.de steht, aber Vogel-Strauß-Politik was Unangenehmes anlangt, ist hier offensichtlich Maxime) und ich nicht weiß, ob dies hier ankommt, werde ich Ihnen auch per Mail antworten und zwar das:

Das Interessante, rahab, ist, dass ebertus die Ausführungen einer Hannah Arendt wie einen Bauchladen vor sich her trägt, um nichts anderes zu tun, als eine persönliche Rechnung in Bezug auf eine Textkritik zu begleichen. Er hat damit keine "Diskussion angestoßen", sondern nichts anderes als sein offenes Schnappmesserchen endlich gebraucht, mit Hannah Arendt als MacGuffin. Das noch weitaus Interessantere aber ist, dass Sie selbst, wie auch nicht wenige andere aus der Community des Freitag, in jenem "Taboulywood" kommentieren und kommentiert haben, auch wenn der Elan mittlerweile etwas nachgelassen hat. Mir ist es bisher nicht eingefallen, Sie und eben jene andere deswegen in Haftung zu nehmen. Sollte ich das? Und dazu Voltaire zitieren?

Der Grund, warum ebertus "Taboulywood" überhaupt thematisiert, ist, dass er dort eine Rezension erfahren hat, die ihm nicht schmecken kann. Das ist gerade mit Blick auf seine Kommentare deutlich geworden - es ist die Spiegelung von Personalisierung. Ist das der Modus einer Diskussion über Entrechtung, über Entmenschlichung? Warum Sie es wiederum thematisieren, obwohl Sie nicht unmaßgeblich an der Entfernung derer Akteure von freitag.de beteiligt waren, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

Seit langer Zeit zielen Sie, rahab, und mit Ihnen einige Kommentatoren darauf ab, ich solle mich von jener Plattform distanzieren. Das werde ich nicht tun. Denn einerseits bin ich dort weder Autor, Redakteur noch sonst wie für den Inhalt und/oder Form verantwortlich. Andererseits müsste ich mich von allem distanzieren, was Ihnen und anderen, je nach Tagesform, nicht ins Konzept paßt. Das gilt auch für den Neuzugang ebertus, der zwar ausgezeichnet zitieren kann, aber das selbst das Zitierte nicht begreift: „Die freien Handlungen des Menschen sind selten.“

Im Auge des Betrachters

Ja, weil Hannah Arendt genau diese "Normalität des Bösen" (meine begriffliche Variation) - unter der auch wir beide uns auch subsumieren dürfen, oder? - auf alle Menschen herunter gebrochen hat.

Und diejenigen, die sich bewußt und gespreizt, allwissend sowie unfehlbar der hehren Normalität hingeben, die verdienen ein/mein gesteigertes Aufmerksamkeitspotential. Ihre sexistische Anmache bei "Züchte Raben" ist zwar bereits einige Tage her, sollte aber kein blinder Fleck beim allfälligen Blick in den Spiegel, im Auge des Betrachters sein.

Ansonsten und btw. Dieses Drohen mit realweltlicher, rechtlicher Konsequenz - aus der heimeligen Anonymität heraus - war einer der ersten off-topic Höhepunkte, die damals in 2007 in der Community der SZ zu lernen waren. Und die Jungs bzw. Mädels dort bei Taboulywood spielen heute noch damit, nicht nur via @weinsztein.

Unpublished / das Original ist inaktiv

Der Kommentar von @ed2murrow wurde inaktiv gesetzt. (ebertus)

Wie bereits weiter unten einem @Tiefscharf empfohlen, sollte der Ort für schmierig-persönliche Kommentare, der Platz für eine derartige, intellektuelle Entfaltung bei Taboulywood zu suchen und mit Sicherheit zu finden sein; wegen der Zensur hier, versteht sich.

"Ihre Aussage ist beweisfest gespeichert"

Der alte Kampf von Hase und Igel; Rambo's wohin man schaut.

Nun ist wohl dieser ed2murrow aka luschka aka Karl-Gustav von Luschka (aka ignaz.w / meine Meinung) aus einer kleinen, sehr subjektiven Sicht der Forenwelten ebenfalls nur ein multipler, anonymer Nick, wenn auch in verschiedenen Inkarnationen möglicherweise vom Freitag geduldet. Dennoch, so alt wie meine Forenerfahrung (also seit Ende 2006) und doch immer wieder süß. Der virtuelle, der anonyme Nick droht implizit (auch schon mal offen) mit realweltlichen, rechtlichen Konsequenzen.

"Second life" vielleicht, und "den" hat die Welt wohl noch nicht gesehen, der den Schutz der Anonymität freiwillig verläßt, sich dann realweltlich ob dieser Beleidigung seines second life vordergründig entrüstet, im grellen Licht der Öffentlichkeit zum "Horst" macht.

Mehr noch, und im konkreten Falle könnte (theoretisch) eher umgekehrt ein Schuh daraus werden, denn der @weinsztein ist "dank Taboulywood", der dortigen, diesbezüglich gespreizten Koketterie mit Klarnamen bekannt. Was dem Anonymen, dem Multiplen natürlich ebenfalls nicht verborgen sein mag, er daraus möglicherweise Drohpotential ableiten wollte; mit ventilierendem Gestus gar aus der eigenen Anonymität heraus!

Hehe, go ahead...

http://www.freitag.de/community/blogs/ed2murrow/beobachtet-die-foren-ver...

Und die johlende Kohorte kommt über die Bande:

https://thinktankboy.wordpress.com/2011/07/26/freitagsargumente/#comment...

Der ebenfalls multiple Blogbetreiber sonnt sich in überraschender Aufmerksamkeit:

https://thinktankboy.wordpress.com/2011/07/29/offener-brief-an-die-israe...

Ok, etwas kontraproduktiv, den morbiden Grazien dort und auch via dieser Seite neues, virtuelles Leben eingeblasen zu haben. Aber was soll das erst werden, wenn der virtuelle e2m und seine weiteren Inkarnationen dann realweltlich vor Gericht ziehen...?

beweisfest gespeichert...

erinnert mich an kußfest ... oder hieß das kußecht? ach ne, das war waterproof...

Von wegen dem Anschaungsunterricht,

den der @e2m in mittiger Korrektheit seines untadligen Wesens dem bösen @weinsztein zuschreibt, so musste ich heute dem ed' einfach mal danken. Sein Kommentar in einem, meinem Blog entspricht genau dem, was er in hehrer Normalität so einzufordern meint;

und das ist auch gut so...

http://www.freitag.de/community/blogs/ebertus/zuechte-raben

Sandkasten oder durchgeknallt ?

Dass dieser Fidelche aka Thinktankboy aka Breitenberger aka diverse weitere Nicks "dort" mit sich selbst nicht wirklich allein ist, "sein Manifest" vielleicht auch bereits vorbereitet hat und dennoch penetrant, weinerlich seiner Freitags-Zeit nachtrauert, dies alles ist nicht neu; morbid eben in der Diaspora.

Sein jüngster Erguss, soweit "er" dies anonym oder auch unter Klarnamenbeifügung wirklich an die israelische Botschaft geschickt hat, wird dort wohl lediglich und bestenfalls ein Kopfschütteln hervorrufen. Die virtuelle Buddelkiste mit den diversen eigenen Nicks und auch einigen realen, eher von Rande her winkenden Getreuen scheint ihm jedoch nun langsam zu eng zu werden. Als der unfehlbare, der allwissende Durchblicker im weltweiten Kampf der Titanen gegen sehr selektiv definierten und verorteten Antisemitismus ist "er" zu Höherem berufen; wollte sich nun gar "offiziell" zu Wort melden, den virtuellen Sandkasten verlassen, den Gang der Geschichte wenigstens ein klein wenig begleiten - als die eigene Karrikatur seiner multiplen Inkarnationen, versteht sich.

Es mag schon hart sein für den geneigten Leser, aber dieses gebetsmühlenartige, hölzerne Jammern auf jenseitigem Niveau ist ein kurzes Überfliegen wert und der Freitagsblogger "e2m" (auch schon mal als Gast auf Taboulywood gesehen) hat wohl recht mit seinem aktuellen Blog: "Be(ob)achtet die Foren, Verrückte überall!"

https://thinktankboy.wordpress.com/2011/07/29/offener-brief-an-die-israe...

da will es

womöglich einer wissen!
beim Freitag sollten sich sich mal überlegen, ob sie ihm-ihr-ihnen nicht den gefallen tun wollen.

Den Freitag zum Jagen tragen ?

Wie geschrieben, es ist erst einmal noch zu bezweifeln, ob "er" das wirklich und unter Klarnamen an die Botschaft geschickt hat. Wenn ja, dann also:

"Auf geht's Jakob"; so meine ich....

seit wann

denn die trinität einen klarnamen? oder geld für ne briefmarke?

Always on the edge

Sicher, wer in dieser Mission unterwegs ist, immer auf der Kante entlang reitend, gegen das Böse der Welt sich stemmend, and strong against all odds; der hat viele Feinde, muss anonym operieren.

"Lustig" sind dort auf Taboulywood andererseits die schon mal kokettierend sich spreizenden Dialoge - gerade auch eines sich oft schmierig-persönlich gebenden "Tiefschürf", soweit es um Outing, Klarnamen etc. von "Feinden" geht.

OK, und ob der multiple Blogbetreiber noch etwas mehr besitzt als die Briefmarke wert ist, das kann im einfachsten Fall der Jakob mal überprüfen (lassen). Eine im realwirtschaftlichen Wettbewerb stehende, private Unternehmung muss bei dem Stellenwert eines sog. "offenen Briefes an die israelische Botschaft" (soweit kein Fake) die rechtliche Relevanz bezüglich des erhobenen Antisemitismusvorwurf abwägen.

Möglicherweise unnötiges Aufblasen eines multiplen Kleingeistes einschließlich seiner, über die Bande johlenden Kohorte vs. Geschäftsschädigung.

So what...

ich denk mir mal

die trinität schwebt irgendwo in einem der sieben himmel und dummerweise hat irgendwer gottes fußbänkchen auf erden gemopst. weshalb sie die bodenhaftung verloren hat. und ne strafbewehrte unterlassungsverfügung mit schadensersatz verwechselt.
merke: rechtsberatung aus der werbebranche geht in die hose.

ich trage mal nach....

so weit ist es schon!
nicht nur j-ap sondern auch phineas freak findet dieses hier:
http://www.freitag.de/politik/1128-notorischer-reflex-blamable-reaktion
nicht mehr
dabei müßte mann nur hierhin gehen
http://www.freitag.de/

weil ich ein mädchen bin...

und zu faul, mir selbst was aus den fingern zu saugen, nehm ich mal was von jussuf-ben-sussuf:
"So prozessiert der helle Wahnsinn ewig weiter und stellt sich an der Oberfläche dar als Widerstreit einander ausschließender Meinungen und Ansichten, wo er doch aber im Innern das genaue Gegenteil davon ist: er zielt nicht auf Wahrheitsfähigkeit, sondern auf Inklusion, auf Reproduktion der bestehenden Verhältnisse."

das ist die wahrheit.
mehr ist zu taboolywood nicht zu sagen.

"Mehr", auf welcher Ebene, welchem Niveau?

Nun denke ich schon, dass zumindest für mein Verständnis, für meine Aufarbeitung (auch) historischer Gegebenheiten etwas "mehr" zu reflektieren ist.

"Eichmann in Jerusalem", die "Normalität des Bösen", Hannah Arendts Texte insoweit herunter gebrochen von Robert Jay Liftons "Ärzte töten" bis hin zu Taboulywoods @Forenboy; dies ist "Dazulernen" in Reinkultur!

Hannah Arendt als eine der mit Sicherheit markantesten, jüdischstämmigen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts und wohl sehr frei von unseligem Korpsgeist hat eben genau diese Normalität des Bösen analysiert; als vielleicht dem Einzelnen, menschenverachtend Agierenden nicht einmal vollkommen bewußt sich darstellend. Wenn man den zweiten Text hier von @barshai, dieses Fragment einer Freitagsdiskussion dahingehend untersucht, die Leugnung bzw. Relativierung des Holocaust durch diesen Taboulywood-Proll, die dankenswerterweise konsequente Replik von @ChristianBerlin im Zusammenhang mit Arendts Thesen, gerade zum staatlichen Schutz bestimmter "Tatsachenwahrheiten" betrachtet, so ist genau diese "Normalität" eben normal, auch auf Taboulywood.

Und wie bereits im Freitag geschrieben, Robert Jay Liftons Gespräche mit ehemaligen KZ-Ärzten, wo einer dieser Ärzte ohne jegliches Unrechtsbewußtsein sofort wieder "losmachen" wollte, diesmal zusammen mit den Israelis gegen die Araber, so zeigt auch das genau die Normalität des Bösen, hat dieser Arzt keine Probleme des Funktionierens und nunmehr "Seit' an Seit'" mit denen, die auch er und Jahre zuvor einem industriellen Massenmord unterzogen hatte.

Ok, vielleicht die falsche, beinahe jenseitige Dimension des Vergleiches, bringt dennoch das Mitlesen "dort" für mich zumindest aktuell eben auch noch ein gewisses "Dazulernen".

nicht ganz grundlos

frage ich deshalb ja auch mal nach, ob das wort 'völkermord' das, was es bezeichnen soll, auch trifft. und arbeite lieber mit 'crime(s) against humanity'.
manchmal mit der folge, dass sehr viel mehr 'crime against humanity' ist als von 'völkermord' erfasst wird.

Insofern

ist "crime against humanity" beinahe der angeblich doch so sachbezwangte "Normalzustand", wie Äußerungen unseres aktuellen vorwärts verteidigenden Ministers zu den geplanten Panzerlieferungen gen Saudi Arabien belegen.

dazulernen

ja, das wäre was!
Ist aber nicht vorgesehen auf einer plattform, die nichts anderes kennt als: distanziere dich von 'quote'.
und falls du doch was dazulernst und, horribile dictu, das auch noch sagst, dann wird das zusammenlektoriert, auf dass dir hören und sehen vergehe.
mehr als der yussuf'sche wahrheitsbegriff, der letztlich auch nur die hoffnung transportiert, mann möge nur nicht 'ich' sagen müssen, ist da nicht drin.

Gerade von @j-ap gelernt !

Immerhin, im Nachhinein gibt er @ttg gar noch recht mit dem Erkennen dieses perfiden "Versteckens" des Zionismus - wo Antizionismus unter Antisemitismus subsumiert werden soll, in dessen Windschatten Absolution erheischt - damals in "meinem" dann gesperrten Blog. Und der aktuelle Eintrag von j-ap dort auf taboulywood, der üblichen Schwurbelei entkleidet sagt genau dies aus; offensichtlich auch viel über die dahingehende Denke des Jussef.

"...daß der Antizionismus nur die politische Schauseite des Antisemitismus ist."

Wobei @j-ap mit der von ihm erkannten objektiven Ideologie der Barbarei zu der der Kapitalismus aus sich heraus treibt nicht vollkommen falsch liegt, wenn man dabei auf den globalisierten Neoliberalismus fokussiert. Nur die Phrasen vom "blöden und beliebigen Vorurteil" sowie dem "der weiss auch nicht..." verbindet dieses "Verstecken", mit dem von Moshe Zuckermann erkannten Herrschaftsinstrument; fordert implizit die Absolution für jegliches Agieren des Staates Israel, betreibt beinahe augenzwinkernd Kapitalismuskritik.

https://thinktankboy.wordpress.com/2011/07/16/unterschatzte-publizisten-...

Ok, das anschließende, zustimmende Hampeln des multiplen Blogbetreibers dort reiht sich ein in die bekannte, die eher hölzerne Kampfrhetorik begrenzter Ausdruckfähigkeit bei gebetsmühlenartiger Wiederholung; so what...

wirklich gelernt?

ging mir nicht so. nach dem vielen wortgeklingel fragte ich mich nämlich, warum zum henker der j-ap jede kapitalismus-kritik in antisemitismus umdeuten muß.

Unpublished / das Original ist inaktiv

Der Kommentar von @Tiefscharf wurde inaktiv gesetzt. (ebertus)

Analog dem Beitrag von @thinktankboy! Im konkreten Falle zwar ohne die hölzerne Kampfrhetorik via Antisemitismuskeule daher kommend, so steht der inaktiv gesetzte Eintrag dennoch erkennbar in der Tradition dieser "dort" bekannten, eher schmierig-persönlichen Äußerungen des Einstellers, sollten diese "Spreizungen" - wie gehabt - auf Taboulywood dargeboten werden. Wenigstens "zu Dokumentationszwecken", wegen der Zensur hier...!

Im Hinblick auf die zum Ausdruck gebrachten "Enttäuschung" über mangelnde Aufmerksamkeit sei auf die eingangs dieses Blogs gemachte Ankündigung hingewiesen. Da der Blog jedoch keine primäre Taboulywood Präferenz bietet, sich das Thema eher jenseits der Frontseite im diffusen Licht eines schmuddeligen Hinterzimmers bewegt, so kann zu weiteren, diesbezüglichen Einlassungen keine zeitnahe Fortführung zugesagt werden.

Auf der nach unten offenen Skala

des bekannten Taboulywood-Niveau.

Während "die Trinität" ob ihrer Nichtfreischaltung hier im Blog dann im eigenen Forum sofort die Entrüstungsnummer zelebrierte, den nicht freigeschalteten Text "dort" kpl. einstellte, damit immerhin erkennende Selbstreflexivität zeigte, so beläßt es @Tiefscharf bei larmoyantem Konstatieren der "feigen" Zensur; eben dessen...

Bezeichnender noch, und die anschließenden Qualifizierung zeigt mehr als deutlich, warum der Platz seiner verbalen, intellektuellen Entfaltung genau dort auf Taboulywood äußerst richtig angesiedelt ist.

https://thinktankboy.wordpress.com/2011/07/11/unterschatzte-publizisten-...

barshai

ebertus schrieb am 08.07.2011 um 13:11 Uhr

... # Interessant und über den Tag hinaus sehr aktuell ist das von @barshai eingestellte Zitat dieses @Forenboy während einer Diskussion, wohl im Freitag. Die Quelle, soweit noch existent, noch lesbar wäre zu verifizieren ...

Die Diskussion in der Freitag Community, die auf dem gemeinsamen Computer von @Knüppel und mir noch komplett verfügbar ist, trug den Blog-Titel "Homosexualität - eine reine Privatsache oder hoch-politisch?" 06.01.2011 - 14:30 Uhr und wurde von @Knüppel (unter seinem Vorgänger-Nick @SexPower) gelöscht, nachdem über Tage mehrere Forentrolle, wozu ich auch den sog. @Forenboy zähle, die Diskussion mit homophoben und persönlich beleidigenden Kommentaren überschwemmt hatten und zu sabotieren versuchten. Das Blog enthielt abschließend 187 Kommentare.

barshai

PS @Knüppel arbeitet ehrenamtlich in den Bereichen Coming-Out Unterstützung und Bekämpfung homophober Gewalt und benutzt regelmäßig solche Internet-Diskussionen, wie die oben genannte, als "Anschauungs- und Schulungsmaterial"

Forenboy und seine indifferente Haltung

Als @ForenBoy den "Holocaust-Verharmloser" @Laserhirn "verteidigte" war ich extrem angewidert. Kurze Zeit später folgte seine Verwarnung durch die Redaktion und anschließend der Rausschmiss (das war bereits sein dritter, mir bekannter, Rausschmiss aus einem Internet-Forum, innerhalb relativ kurzer Zeit).

ForenBoy schrieb am 11.01.2011 um 11:54
@ChristianBerlin,
“… also ich weiß jetzt wirklich nicht, warum Sie sich über Laserhirn so erregen und dazu noch den Forenwächter spielen wollen …
Ich verrate Ihnen mal wie ich Laserhirn verstanden habe:
Laserhirn findet es unerträglich, dass der Holocaust immer und immer wieder GEGEN Menschen INSTRUMENTALISIERT wird, und das aus unterschiedlichsten Motiven, und darüber, welch geheuchelte Verhaltensweisen dies bei denen auslöst, die sich instrumentalisieren lassen …“

ChristianBerlin schrieb am 13.01.2011 um 06:19
@ForenBoy
„… Wenn Sätze wie:
Deshalb verstehe ich auch die holocaust leugner. Die haben die Funktion von AuschWITZ kapiert.

Und ich sag euch, die die den meisten Respekt mit dem Leiden der Juden (es waren im übrigen nur zum Bruchteil Juden) haben, sind die aller übelsten Socken.

so zusammengefasst werden sollen, bekommen Deine Worte eine Bedeutung, in der sie zur Rechtfertigung einer Holocaustleugnung dienen und einer respektlosen Verharmlosung menschenverachtenden Unrechts das Wort reden. In dieser Bedeutung würde ich Deinen Sätzen genauso entschieden widersprechen wie denen von Laserhirn …“

Maike Hank schrieb am 01.02.2011 um 15:25
Lieber ForenBoy, wir möchten Sie bitten, endlich damit aufzuhören, reflexhaft überall pauschale und polemische Kritik zu äußern, unabhängig, um was es in der Diskussion eigentlich geht und wir bitten Sie außerdem, endlich davon abzusehen, User nur der Provokation wegen anzugreifen und zu beleidigen.
Sie zerstören hier immer wieder Diskussionen und belästigen andere Communitymitglieder.
Sollte sich an Ihrem Verhalten nichts ändern, werden wir Ihren Account sperren.
Mit freundlichem Gruß
Maike Hank

barshai

Forenboy und seine Internet-Sperrungen

Zitat ForenBoy: "... Interessant auch, dass Barshai meine angeblichen Sperrungen aufzählen konnte, von denen ich selbst nichts weiß, da fragt sich doch, wer hier der Troll ist ..."

Dann werde ich @ForenBoy vielleicht einmal etwas das Gedächtnis stärken:
Zu seiner Löschung bei Zeit Online schrieb er im, inzwischen gelöschten, Blog von @Titta über "Auschwitz"

[...] inaktiv gesetzt (ebertus)

barshai, klein geschrieben, lieber @Forentroll :-)

PS Sollte er mich weiterhin provozieren und diffamieren, werde ich seine "verharmlosenden" Äußerungen über Neo-Nazis posten.

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Hallo @barshai,

ich habe Verständnis für Ihren Eintrag, möchte diesen Blog dennoch nicht auf eine allfällige, Freitagsdiskussionen wiederholende bzw. rechtfertigende, gar eine Taboulywood nachahmende Ebene abgleiten lassen. Habe Ihren Text daher hier weitgehend inaktiv gesetzt, dennoch damit zu Dokumentationszwecken archiviert.

Die inkriminierte Personalität ist nun wohl ausreichend intoniert (im Zweifelsfalle weit überbewertet) und ich darf ansonsten auf meine (möglicherweise) eher theoretisch-historischen Einlassungen weiter oben im Anschluß an einen Kommentar von @Rahab hinweisen.

Danke dennoch für Ihren Eintrag.

ebertus

Fairer Text

Hallo @barshai und Danke für diesen fairen Text, auch wenn wir beide wohl wenig gemeinsam haben, damals in dem besagten Blog nicht unbedingt freundlich miteinander umgegangen sind.

Und was @Forenboy nun mit dieser Qualifizierung macht, "auch das noch" auf Taboulywood erklären muss, dies wird man sehen; vielleicht.

Intelligenzniveau

"Aber eben Menschen auch dort , und bis auf den unvermeidlichen, schon mal Kreide fressenden Proll und Wasserträger – von dem bzw. über den noch zu reden sein wird – ist das Häuflein dort mit erheblicher (zumindest formaler, selektiver) Intelligenz gesegnet. Ein (gern laienhaftes) Psychogramm der einzelnen Charaktere mag hier in einem weiteren Beitrag folgen.“

Abgenudelt auch die immer wieder gerne benutzte Ferndiagnose über die Intelligenz anderer. Ist eine derartige Ferndiagnose wirklich intelligent und „qualitativ -hochwertig“? Nö, wohl eher das komplette Gegenteil. Sagen Wissenschaftler, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Was die "Psychogramme" betrifft: Ja, Ebertus, oft werden sehr intelligente Menschen bereits als Kind zum Psychologen geschickt, da viele, die sich selbst für überduchschnittlich klug halten, mit diesen Kindern nicht klarkommen und meinen, diese „denken irgendwie komisch“. Oft bestätigt sich dann allerdings „nur“ eine sehr gute Intelligenz – auch wenn so einige Leute dieses gerne als psychische Störung sehen wollen, damit sie ihr eigenes Intelligez"NIVEAU" nicht mit Klügeren messen müssen.
A propos: Warum nimmt der Koch eigentlich mein Angebot mit dem Mensa-Gutschein nicht an? Schmeckt ihm das nicht?
Oder wollen Sie einen, Ebertus?
Gruß, RG

Zustimmung

Hallo RG,

Ihren ersten Absatz wollte ich komplett unterstreichen, dem zustimmen. Bis auf diesen eher forenweltweit als Proll/Troll etc. bekannten, von mir real auf dem Freitag erlebten Heimatsuchenden sind mir die anderen Protagonisten lediglich über ihre Kommentare und Dialoge dort auf Taboulywood bekannt. Ok, vielleicht vom Freitag noch der irrlichternde Helicopterpilot; wenn man das braucht...

Intelligenz ist sicher relativ und aus Sicht der rein formalen Bildung (habe selbst kein abgeschlossenes Studium, gebe mich im Alter aber an der FU-Hagen seit einiger Zeit den verschiedenen Kulturwissenschaften hin) wird mir die Mehrzahl der Tabou'ler mit Sicherheit überlegen sein.

Aber ich habe/besitze ein weitgehend gelebtes Leben, sog. Lebenserfahrung privat wie beruflich in beinahe allen Schattierungen, nicht zuletzt auch communityseitig auf der SZ; und eben unter primärem Umgang mit Menschen. Wenn dann noch beim freiwilligen, beruflichen Frühausstieg die Solvenz und eine relative Gesundheit gegeben ist, dann kann man sich schon mal in eine Beobachterposition zurück ziehen - falls ich nicht gerade in Aspen Ski laufe...muahh!

Ok, zurück auf Los. Das Vorhalten des Spiegels ist gemein, mir schon klar....

Btw. Danke übrigens für den sachlichen Kommentar.

Wer Ski läuft, bewahrt 'nen kühlen Kopp?

Ebertus, Sie schrieben an irgendeiner Stelle in der FC, dass Sie gerne dazulernen. Ich weiß nicht mehr wo, hatte aber gestern mal ein paar Ihrer Kommentare überflogen. Vor längerer Zeit wollten Sie sich nach eigener Aussage mit Links beschäftigen, die - ich glaube, User j-ap - gesetzt hatte.

Sie könnten ja auch einfach mal insbesondere die Artikel von Thinktankboy und Fidelche bei MI lesen, bevor Sie sich, meiner Beobachtung nach, voreilig auf eine Seite schlagen. U.U. wird es einige Zeit dauern, ein gewisses Basiskontingent an Fakten/Hintergrund zu erwerben, falls man auf diesem Gebiet kein Experte* ist.

Und damit bin ich auch schon bei negativer Kritik an Ihren Aussagen. Sie geben etwas vor, das Sie nicht wirklich einhalten, also Ihre Aussagen zum Dazulernen. In meinen Augen haben Sie sich zu schnell und Vorurteil auf "die andere Seite" geschlagen". Vielleicht liegt es daran, dass bei MI neben dem Hauptanliegen auch ganz gerne FC-User durch den Kakao gezogen werden. Diese Tatsache, die sich ja eher auf der Mikroebene bewegt, sehe ich gegenüber der Makroebene zunächst als unabhängig an. Mit anderen Worten: Das sind zwei Paar Schuhe, das einzige, das sie verbindet sind nicht die Schnürsenkel, sondern der Oberbegriff "Schuh". Über die einzelnen Paare kann man also auch geteilter Meinung sein, sie unterschiedliche bewerten. (Für mich selbst ist die Schnittstelle interessant, da ich gerne genau diesen Zusammenhängen auf die Spur kommen möchte. Mit einfacheren Worten: Ich untersuche für mich die Schlüsse vom Kleinen auf's Große.) Für die Bewertung von Fidelches et al. oder auch Thinktankboys Artikeln und Anliegen ist das allerdings irrelevant, da es das andere Paar Schuhe ist, das eben nicht emotional gesteuert ist, aber sich auf dieselbe Übergeordnete Gruppe bezieht: Schuhe eben, die man sich anziehen kann, oder nicht. Zwei Paar übereinander zur selben Zeit geht nicht.

BTW: Mit Ihrem zweiten Absatz haben Sie Recht. Darüber kann man endlos diskutieren, da es ein überaus komplexes Thema is. Mir ging es hauptsächlich um Ihre Einleitung, in der sie diesen Inhalt kontroproduktiv, also als Keule, genutzt haben. Das macht ja auch nicht unbedingt mehr Motivation zum Weiterlesen.(Und auch hier ein persönl. „Anliegen“. Bei dem Thema „Intelligenz“ bin ich Expertin* und ich finde es demnach nicht gut, wenn dieses „sensible“ als Mittel zum Zweck missbraucht wird. Und hier knüpfe ich an Ihren dritten Absatz mit der Lebenserfahrung an, ohne Weiteres auszuführen, da es nicht das primäre Thema ist. Ich bin nämlich grundsätzlich der Auffassung, das jeder, der das „normale“ Mittelmaß an I. besitzt, [dazu-, weiter-] lernen kann. Mir ist es auch egal, ob jemand „Uni hat“, oder nicht – um beim aktuellem intellektuellem Thema zu bleiben ;) Mich nervt es eben an, wenn das „Uni-Haben“ als Keule benutzt wird, wenn Argumente ausgehen.)

*Hayes (1985): Experten haben, unabhängig vom Fachgebiet
(Wissenschaft, Musik, Schach), mindestens 10 Jahre Übung

=> *T = a*P-b

*keine überdurchschnittliche Intelligenz bei themenspezifischen Experten, siehe
(allg. Intelligenztests; Djakow, Petrowski & Rudik, 1927)
*nie allgemein minderbegabt (z.B. Schneider, 1992)
*von de Groot
usw.

(Auch darüber lässt sich streiten und diskutieren, aber als Grundlage, da ja stets „Wissenschaftlichkeit“ gefordert ist, dann eben das.)

Gruß
RG

(Dazu)Lernen und Werten, oder so...

Hallo RG,

werde Ihnen gern später, spätestens morgen antworten; da gäbe es Einiges!

Gruß ebertus

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Beitragsergänzung (12.07.2011 / 22:50)

Keine Ahnung, ob ich es schaffe, Ihren Text gebührend zu würdigen, versuche es mal mit der ersten Begrifflichkeit. Über passives "Dazulernen" gibt es nicht viel zu sagen, das passiert permanent, unterschwellig und/oder via einzelner, ggf. markenter Ereignisse. Ohne mit dem etwas fortgeschrittenen Alter kokettieren zu wollen überwiegt bei diesem Dazulernen natürlich irgendwann das Werten; und dies geht vielfach - zugegeben - beinahe automatisch, gar reflexartig. Bei "Null" und in vollkommen wertfreier Selbstreflexivität fängt kaum jemand an. Was ich meine, ist aktives, bewußtes Dazulernen, welches Obiges nicht vollkommen ausschließt, sich dennoch wohl auf einer anderen, als dieser erstgenannten Metaebene bewegt.

Ein (eher praktisches) Beispiel möge mein bekannter Beitrag (hier vorbereitet) und dann dort auf dem Freitag rege kommentierter Blog sein. Ein Text, der ja als "Beispiel" incl. der "Würdigung" meiner Wenigkeit gar Einzug bei Taboulywood gehalten hat. Diese angesprochene Salzborn/Voigt-Studie habe ich mir ausgedruckt, mit Stift und Marker durchgearbeitet, sinnvoll Weiterführendes recherchiert. Der allseits bekannte @j-ap wollte nach meiner Erinnerung zu dieser Studie etwas schreiben (nie gesehen!), aber vielleicht hat er selbst (mehr als ich möglicherweise) gemerkt, dass dies eher ein Pamphlet denn ernsthafte Auseinandersetzung darstellt. Andererseits, nochmal @j-ap (ja, so klein ist die Welt) waren seine zwei Altvater-Links Anlaß für mich, diese Texte aus 2008 aufzuarbeiten und hier zwei Blogbeiträge zu schreiben. Bislang nicht auf dem Freitag eingestellt, geschrieben weniger um die Welt mit meinen Ergüssen zu belästigen; einfach der eigenen Erarbeitung eines Themas wegen.

Das eher theoretische vielleicht anspruchsvollere Gegenstück (als weiteres Beispiel) mag Hannah Arendt sein. Über einen partiell kritischen Text von Antonio Negri zu Arendt aufmerksam geworden, und nach der Diskussion mit einer auch auf Taboulywood entsprechend "abgehandelten" Freitagsbloggerin begann mein andauerndes Aufarbeiten von Person und Werk. Bei der Fülle des vorhandenen Materials, dem mir gegebenen Intellekt und während der (mir) verbleibenden Lebenszeit ein wohl nie wirklich umfänglich zu behandelndes Thema. Aber gerade hier schließt sich für mich ein Kreis des Dazulernens, des Vergleichens anderer "Wahrheiten". So ist Hannah Arendt natürlich eine gewisse Instanz, verbietet sich einfache Schubladisierung, gar Diffamierung, sind ihre Texte von einer oft kaum überschaubaren, reflexiven Breite und Tiefe. Flache, ersichtlich selektive, undifferenzierte Kampfschriften (wie oben genannt) oder gar sprachlich beschränkte, hölzerne Texte, wie sie @fidelche aka @thinktankboy (beide in beinahe identischer Sprachmelodie) von sich geben sind nach meinem Dafürhalten in keiner Weise auch nur annähernd geeignet die israelisch/palästinensische Thematik auf einem adäquaten Niveau (beispielsweise dem von Arendt) hinreichend zu diskutieren. Und damit ist nicht das formale, intellektuelle Niveau gemeint; dies zu fordern wäre vermessen. Es geht um den Abstraktionsgrad, den Blick aus der Distanz und dennoch die Systematiken, die Gefährdungen, die Instrumentalisierungen - eben die "Banalität des Bösen" zu erkennen, zu benennen und in historische, ethische Dimensionen zu überführen.

Vulgär ausgedrückt, der Fanatismus religiöser, missionierender, sektiererischer Opfer und Täter wohnt in der Normalität, ist allwissend, unfehlbar und fern jeder Einsicht. Ein Endsieg" bzw. eine "Endlösung" sind dann keine Grenzwertigkeiten sondern ebenfalls Normalitäten sozialdarwinistischer Streetfighter. Der Holocaust und Godwins Law erklimmen die Niederungen des Alltags, werden zu Kampf- und Herrschaftsinstrumenten.

Ein drittes, letztes Beispiel. Silvio Gesell war auch in der Community der SZ in 2007 immer mal ein etwas kontroverses Thema, von mir bestenfalls rudimentär begleitet Dank einem Link auf Taboulywood (hört, hört) zu diesem Attac-Text, der Verbindung mit dem oben genanntem Elmar Altvater scheint es (mir) halbwegs lohnend dem nachzugehen und Sequenzen wie...

Eine solche Wirtschaftstheorie ist strukturell antisemitisch, denn es ist nur noch ein kleiner Schritt von der Konstatierung der Macht des Geldes bis hin zur Identifizierung und Diffamierung einer „Jüdischen Clique von internationalen Bankiers“. Die Unterscheidung zwischen produktiven „Arbeitern“ und unproduktiven Rentiers wurde von den Nazis in die Unterteilung des Kapitals in gutes „schaffendes“, deutsches Kapital und böses, „raffendes“ jüdisches Kapital transformiert (vgl. Altvater, a.a.o., S. 32). Gesell selbst lehnte den Antisemitismus zwar ab und die Gesellianer sind nicht automatisch Antisemiten, aber alle Antisemiten unterstützen die gesellsche Kritik des zinstragenden Kapitals und verwenden sie als Legitimationsideologie für ihren Judenhass. Nicht zufällig sprachen auch die Nazis von einer „Brechung der Zinsknechtschaft“.

...auf das persönliche Verständnis hin zur eigenen, reflexiven Diskussion zu stellen. Das verstehe ich, salopp und allgemein gesagt unter aktivem Dazulernen bei (natürlich) gleichzeitigem, gern auch subjektiven Werten. "Vernunftwahrheiten vs. Tatsachenwahrheiten" wäre hier beispielsweise ein möglicher Rekurs auf Arendts Theorie des Wertens und Beurteilens.

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Btw. Stelle diese beiden Kommentare (Ihren und meinen) hier als Link in die horizontale Newsleiste auf der Frontseite. Nachdenkenswert in jedem Falle und nicht zuletzt für mich der Fundus eines allfälligen Blog-Beitrages.

Unpublished / das Original ist inaktiv

Der Kommentar von @thinktankboy wurde inaktiv gesetzt. (ebertus)

Eine derart vulgäre Kampfrhetorik mag ich nicht; sorry, eher platte, undifferenzierte, in Sippenhaft nehmende, suggestive Begrifflichkeiten incl. diverser, unkommentierter Links (die ich nun wohl alle studieren mag???) sollten - wie gehabt - auf Taboulywood dargeboten werden. Wenigstens "zu Dokumentationszwecken", wegen der Zensur hier...!

Ein derartiges Vorgehen hätte den weiteren Vorteil, dass die zahlreichen Jünger dort dies kommentarisch umtanzen, sich auf die eine oder andere Art gemein, zum Horst machen könnten.

Btw. und hier der Hinweis an das alte Ego namens @fidelche. Primär wegen dem verzweifelt strampelnden, nach Kontext und Zusammenhang rufenden @Forenboy - bzw. woher kennt man diese "Entschuldigung", diese blauäugige Phrase: "Aus dem Zusammenhang gerissen"? Vielleicht dem Boy einen Tip geben, sich das hier im Original mal anzuschauen und incl. funktionierender Links sowie allfälliger Formatierung. Das ist beim Kopieren durch @weinsztein wohl auf der Strecke geblieben.

Die Originale hier,

einschließlich der Kommentare von @barshai weiter oben...